Weihnachststerne, Poinsettias......

Top Fünf der Pflegetipps für den Weihnachtsstern.

Traditionell versammeln sich in der Weihnachtszeit Freunde und Familie, um gemeinsam zu feiern. Ein festlich geschmücktes Zuhause sorgt dabei für den passenden Rahmen. Ein zentrales Element der Weihnachtsdekoration ist der Weihnachtsstern: Er heißt die Gäste mit seinen strahlenden, farbigen Hochblättern willkommen und versetzt sie in weihnachtliche Stimmung. Und dies ohne großen Pflegeaufwand!

Rot, Weiß, Creme, Gelb, Pink, Rosa oder Apricot, zarte Pastellfarben oder knallig bunt, mit Farbverläufen oder gesprenkelt: Die Farbpalette des Weihnachtssterns ist beeindruckend. Genauso wie der Christbaum, der Adventskranz oder der Adventskalender ist er aus der traditionellen Weihnachtsdekoration nicht wegzudenken. Geschmackvoll und stilsicher arrangiert sorgen die prächtigen Weihnachtsklassiker je nach Wunsch für besinnliches oder modernes Flair. Und sind dabei recht pflegeleicht. Mit unseren Top Fünf der Pflegetipps strahlt der Weihnachtsstern bis weit über Weihnachten hinaus, und das auch ohne grünen Daumen!

 

1. Augen auf beim Kauf!

Ab November sind Weihnachtssterne überall im Handel erhältlich. Wer seinen Stern lange strahlen sehen möchte, sollte unbedingt schon beim Kauf auf die perfekte Qualität der Pflanze achten. Dichtes Laub und gelbgrüne, knospige Blüten sind ein Frische-Indikator. Mit „Blüten“ sind nicht die farbprächtigen, sternförmigen, gewellten oder gezackten Hochblätter gemeint, sondern die kleinen Knospen in deren Mitte.
Sind diese verblüht, sollte man ein anderes Exemplar wählen. Und auch von Pflanzen, die im Laden beispielsweise im zugigen Eingangsbereich ausgestellt wurden, sollte man besser die Finger lassen, denn Zugluft mögen Weihnachtssterne gar nicht!

 

2. Durch Kälte und Wind nach Hause? Lieber nicht!

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt, mag der Weihnachtsstern keine Kälte. Schließlich liegt seine Heimat in Mexiko. Aus diesem Grund gilt es, den Transport durch die winterlichen Straßen so kurz wie möglich zu halten. Zum Schutz vor Wind und Kälte gut verpackt sollte die Pflanze schnell den Weg in ihr warmes neues Zuhause finden.

 

3. Kein Platz an der Sonne!

Der Weihnachtsstern schätzt einen hellen und warmen Standort. Doch vor direkter Sonneneinstrahlung sollte er genauso wie vor Zugluft geschützt werden. Bei Temperaturen von 15 bis 22 Grad Celsius fühlt er sich rundum wohl. Tipp: Die unmittelbare Nähe zu Obst und Gemüse vermeiden, sonst verwelken die schönen Hochblätter rasch!

 

4. Weniger ist mehr!

Lieber zu wenig als zu viel: Der Weihnachtsstern verträgt nämlich keine Staunässe. Überschüssiges Wasser im Übertopf sollte
immer sofort abgegossen werden, da sonst verfärbte Blätter und Blattverlust die Folge sein können. Alle zwei Tage mit einer kleinen Portion lauwarmen Wasser gießen reicht völlig aus. Um die Pracht der Hochblätter, der so genannten Brakteen, zu unterstützen, kann das Gießwasser monatlich mit einem handelsüblichen Flüssigdünger angereichert werden.

 

5. Der richtige Schnitt!

Nicht nur im Topf macht der Weihnachtsstern eine gute Figur. Der Alleskönner überrascht auch als Schnittblume in der Vase oder als kunstvolles Gesteck arrangiert. Dabei ist es wichtig, unmittelbar nach dem Schneiden der Stiele den Milchsaftaustritt an den Schnittstellen zu stoppen. Hierfür sollten die Stiele nach dem Schneiden zunächst für circa fünf Sekunden in 60 Grad warmes und anschließend in mit einem Frischhaltemittel versetztes kaltes Wasser getaucht werden. Als Schnittblumen sind Weihnachtssterne erstaunlich haltbar: Rund zwei Wochen können die Weihnachtsstern-Zweige strahlend schön bleiben. Ob als Strauß mit anderen Winterblühern in einer Vase arrangiert oder als einzelne Schnittblume am Tellerrand auf der festlichen Weihnachtsstafel: Freunde, Familie und andere Gäste werden diesen Willkommensgruß der besonderen Art mit Freude entgegennehmen.

Weihnachtsstern

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